Die scharfen Klingen der Muslime auf Cape Breton Island – der etwas andere Kanada Bericht

Liebe Kanada Freunde,

eines kurz vorab – der Sommer ist da mit angenehmen Temperaturen:

Auf Grund meiner privaten und geschäftlichen Arbeitsauslastung ist es nun schon etwas länger her, dass ich einen ausführlichen Erlebnisbericht über unser Leben auf Cape Breton Island / Nova Scotia verfasst habe. Das möchte ich nun hiermit ausführlich nachholen und ich denke sämtliche Hinweise bis zum Ende dieser Ausführungen werden recht interessant sein. Womit ich auch gleich mit meinem Bericht in Verbindung zur Überschrift beginnen werde.

auch ich durfte nun meine eigenen Erfahrungen damit sammeln…


Die scharfen Klingen der Muslime auf Cape Breton Island.

Ja kein Witz, auch so etwas gibt es bei uns auf unserer schönen Insel und ich durfte damit selber ausführlich und im Grunde ungewollt Bekanntschaft machen. Ich kann auch mit einem Foto dieser Begegnung am Ende des Tatsachenberichtes aufwarten. In der Zeit, als ich mich noch einen Teil des Jahres in Absurdistan aufhalten musste, bekam ich vor über 14 Jahren auf dringendes Anraten meines damaligen “Arztes” eine Impf Auffrischung mit einem neuen Kombi Produkt welches nach Aussage meines damaligen “Arztes” gut verträglich sein sollte. Ich war in der Zeit kurz davor mich mit dem Thema Impfen näher zu befassen, aber leider noch nicht so weit im Thema wie heute. Somit ließ ich mich überberaten diese Substanz in meine linken Oberarm zu injizieren. Wie gut dieser heilsbringende Stoff der Pharma Industrie war zeigte sich bereits am kommenden Tag durch eine deutliche Schwellung und Rötung. Die injizierende Person beruhigte mich damals und meinte der Körper muss das alles erstmal verarbeiten und es wird sich wohl nach einigen Tagen schon wieder legen mit der Abwehr Reaktion am linken Arm. Die Rötung ging auch tatsächlich nach einigen Wochen zurück. Die Schwellung aber blieb bestehen. Nicht nur das, sie wuchs seitdem auch langsam aber beständig. Mein Behandler wusste dazu auch keinen wirklichen Rat und ich fragte daraufhin bei einem guten und erfahrenem Heilpraktiker nach der mich dann behandelte und versuchte die “heilbringenden Substanzen” wieder aus zu leiten. Was leider in meinem Fall nicht gelang. Mein Körper versuchte wohl hartnäckig die Giftstoffe im wuchernden Fettgewebe unter der Hautoberfläche ein zu kapseln. Im Zuge meiner reichlichen Aktivitäten beiderseits des Atlantik war ich natürlich so sehr beschäftigt, dass ich das Thema Fettgeschwulst / Lipom am linken Oberarm immer wieder vor mir her schob und die Zeit ins Land ging. Vor einem halben Jahr allerdings erreichte “das Ding” eine Größe von einer ausgewachsenen Mango und war etwa 15 cm Lang. Daraufhin ging ich zu der Ehefrau eines kanadischen Freundes und Unternehmers die als Hausärztin auf Cape Breton zugelassen ist und ließ mich dort noch einmal untersuchen und beraten. Wir kamen beide zum Schluss das ich mich unters Messer eines erfahrenen Chirurgen begeben sollte um dem Spuk zeitnah und dauerhaft ein Ende zu bereiten. Daraufhin überwieß sie mich zu einem auf Cape Breton Island sehr bekannten Chirurgen, welcher im Krankenhaus in New Waterford bei Sydney praktiziert. Ich selber hatte zuvor bereits von einem älteren Kanadier viel positives über diesen Mann gehört. Zwei Wochen darauf traf ich im besagten Krankenhaus ein zur Vor Untersuchung bei Dr. Abdulrazzak Omar Atiyah. Nun, als ich in seinem Untersuchungszimmer und Büro etwa 10 Minuten alleine warten durfte, schaute ich mich dort etwas um. Aufgefallen ist mir zuerst der zusammengerollte Gebetsteppich welcher sich im Regal neben seinem Schreibtisch befand. ( erster Gedanke war “Ohje” ) . Ich darf hier gestehen, dass ich danach etwas voreingenommen war. Dann las ich seine an der Wand hängenden Ausbildungs-Zertifikate. Dort las ich, dass Dr. Atiyah seit über 22 Jahren in Kanada als plastischer Chirurg zugelassen ist. Ebenso fielen mir die Bilder seiner Familie, besonders die seiner hübschen Tochter auf, mit der sich der stolze Papa hatte ablichten lassen. Das gab mir irgenwie wieder ein recht vertrautes Gefühl. Als Dr. Atiyah dann ins Zimmer kam, sich vorstellte und mich untersuchte, fiel mir sofort seine sehr freundliche Art und sein irgendwie sanfter Humor auf. Wir sprachen darüber wo wir beide herkommen und was uns auf diese schöne Insel verschlagen hat. Er stammt ursprünglich aus Kuwait, wie er mir berichtete und erzählte auch mit den Worten eines stolzen und liebevollen Vaters von dem erfolgreichem Highschool Abschluss seiner Tochter welches auf dem von mir genannten Bild Ihn mit seinem Mädel zeigt. Dann fragte er mich nach Fußball und Bayern München 😉 falsche Frage, ich musste gestehen das er genau bei dem Thema den falschen Deutschen vor sich hat und ich da absolut nicht mitreden kann. Wir sprachen den weiteren Behandlungs und OP Plan durch und ich vereinbarte einen Termin zum entfernen meiner Impfbeglückung. Zuvor durfte ich noch in das Strait Richmond Hospital um Blutdruck und Blutwerte untersuchen zu lassen. Da ich ihn als Mensch nun kennengelernt hatte und er mir einige Praxisbeispiele aufzeigte von Lipomen die nahezu Fussballgröße hatten und die er erfolgreich vom Rücken der Patienten entfernt hatte war ich mehr als beruhigt was den Eingriff anbelangt. Zum vereinbarten Termin erschien ich früh Morgens, nüchtern im Krankenhaus um mich der TagesOP zu unterziehen. Als ich im feschen Patientenhemdchen im Vorzimmer des Op saß, verbrachte ich eine knappe halbe Stunde damit mit seinem schottischen Anästhesisten zu sprechen, der mir berichtete, dass er mit seiner deutschen Exfreundin einmal “Good Bye Lenin” gesehen hatte. Ein wirklich witziger Vogel ( “don t cry for me anesthesia )… Er spendierte mir also eine gute Stunde tiefen Schlaf und als ich erwachte standen Vanessa und meine blonden Buben neben meinem Bett und diese schauten ihren Papa erwartungsvoll an. Das spannende war, dass Papa jetzt für einige Tage einen “CD Spieler” um den Hals tragen durfte um das Wundsekret ab zu leiten. Ich bekam einige Tabletten als Schmerz Behandlung, welche ich nach kurzer Zeit absetzen konnte. Die beiden Nachuntersuchungen belegten den Erfolg der Operation und sowohl Herr Dr. Atiyah als auch meine Wenigkeit waren vollauf zufrieden mit dem gelungenen Eingriff und dem Ergebnis. Danach stand ich noch einige Male mit meinem Arzt in E Post Kontakt und die Behandlung ist nun vollständig abgeschlossen. Ich kann diesen Arzt jederzeit weiter empfehlen und war beeindruckt von seiner Fachkompetenz und vor allem von seiner freundschaftlichen, fast väterlichen, liebenswerten Art. Einen besseren Arzt hätte ich wohl für diesen Eingriff nirgendwo gefunden . Ein Muslim, ein guter Mann dem mein Dank und meine ganze Wertschätzung gehört !

https://www.dratiyahplasticsurgery.com/team

aber es wurde “uns” ja auch versprochen, dass nur Wissenschaftler, Techniker und Ärzte ankommen werden zur Bereicherung….. nun ja, auch etliche Bereicherer in Absurdistan verstehen sich hervorragend im Umgang mit der scharfen Klinge….

vorher – nachher

( Achtung ! ein nicht sehr leckeres Bild von dem entfernten Impfschaden, der Fettgeschwulst als letzte Aufnahme dabei ) :


USA Kurzbesuch:

Dann war ich vor weinigen Wochen noch für einen Tag “unten” un den USA um einen privaten Termin wahrzunehmen. Ich habe dazu eine Nacht zuvor in einem kleinen B&B in St. Stephan übernachtet und wieder mal zwei interessante Kanadier kennen gelernt. Die Gegend in Neu Braunschweig ist die absolute Rückbank der Provinz. Nahezu niemand verirrt sich dort hin , außer zum Grenzübertritt in die USA. Interessant war es zu beobachten, wie die US Beamten sich uns als Kanadiern bei der Zoll Kontrolle gegenüber verhalten haben. Ich habe mit meinen anderen kanadischen “Brüdern” nur einige Blicke getauscht, um zu wissen, dass sie genau wie ich dachten und empfunden haben. Wenn die Europäer ihre Grenzen bereits gegen offensichtlich friedliche und ungefährliche Nachbarn in dieser Art und Weise ‘schützen” würden, dann sähe die Welt auf der anderen Seite des großen Teiches anders aus. Tun sie aber nicht. Entspannter wurde der Ton erst als Sie den Grund meines “Besuches” in Calais erfuhren 😉 . Angekommen im Ort Calais bekam ich fast einen Schlag. Normalerweise sollte das in etwa vergleichbar sein wie der Grenzübertritt zwischen Absurdistan und den Niederlanden oder Österreich. Ich war , freundlich ausgedrückt, “überrascht” als ich mich dort umgesehen habe. Es sah so gar nicht aus wie auf der Weltnetzseite des kleinen Ortes die ich mir einen Abend zuvor angeschaut hatte. Heruntergekommene Häuser, Straßen, Fahrzeuge und sehr ärmlich gekleidete Menschen. Ich war also nicht in New York City gelandet. Als ich wegen einiger Kleinigkeiten einen riesigen Wal Mart Markt aufsuchte, befanden sich darin etwa 50 Angestellte und gefühlt 30 ärmlich gekleidete Kunden. Ich hatte aber die Gelegenheit mich draußen auf dem Parkplatz mit einem älteren und danach mit einem jüngeren “Ami” im kurzen Gespräch austauschen zu können. Beide sehr nett und liebenswert. Dennoch war es irgendwie wieder ein gutes Gefühl nach erneutem Grenzübertritt wieder im “True North” bei uns angekommen zu sein. Es war irgendwie komisch die ganze Situation. Irgendwie war das einer der wenigen Augenblicke wo ich mich erstmals wirklich als Kanadier gefühlt habe.

Hier mal ein kleiner netter Kurzfilm Beitrag aus den USA – Thema Lachswanderung der besonderen Art:

 


Eigene neue Projekte auf unserem Hof in Grand River:

Neben einigen Baum Fall Arbeiten seit Frühjahrsbeginn haben wir nun zahlreiche weitere Nutzpflanzen und Vogel und Insekten Bäume und Büsche gepflanzt um unseren Hof und die Umgebung weiter zu verschönern und noch mehr Vögel und Insekten an zu locken. Wir haben mittlerweile etliche seltene und schöne Vogelarten auf unserem Land die brüten und sich zur Freude aller ( vor allem unserer Buben ) von ihrer besten Seite zeigen. Enten, Blauschwalben, Red Winged Blackbirds, ein seeeehr schönber Vogel, ( besonders das bunte Männchen ). Dann haben wir nun nahezu unseren Holz Arbeitsplatz am Eingang unseres Landes fertig gestellt. Dort ist ein weiterer See Container, sowie zwei Carports aufgestellt um alle Kettensäge, Spalt und Holzhäcksel Arbeiten auszuführen. Dort werden dann auch in den vorbereiteten Beton Speichern die Holzhackschnitzel für Wegebau, Mulchen und eigene Kompost / Schwarzerde Herstellung gelagert und verkompostiert. Dann sind wir gerade dabei ein kleines ganz spezielles Blockhaus / Vollholz Haus Projekt als unsere private “Jagdheutte” zu errichten. Das ganze ohne Leimbinder, Plastik und Schaum etc. in den Innenwänden. Sogar die Fenster und Türlaibungen sind per Hand mit Hanf Dichtband abgedichtet. So natürlich wie möglich mit deutschem Dachstuhl Konzept . Dazu nach Fertigstellung dann ein eigenständiger und vollständiger Bericht mit allen Bildern.

Das nur soweit vorab:

 

Privat – aktuelle neue Bilder in unserem Fotoalbum ganz unten:

https://photos.google.com/share/AF1QipNI1btctVqUgYW1K3TJOY_G-HCwoRHOZCuoZR01w0TfJS8G-HUhmbaCwmMxIXhtrA?key=cmxXNXQwSFZYcF9yS0s5WHJTbWF6a0VpUmhnamNB

Sommer Aktivitaeten im County of Richmond –

fast wie in Buntland – na der hat “Sorgen” lesenswert der kurze Einführungstext des Bürgermeisters vom Landkreis Richmond :

https://www.dropbox.com/s/6eo70ipwppt28gg/Richmond%20Reflections%20-%20Summer%202019.pdf?dl=0

einige Hinweise aus Canada, der Provinz und von unserer Insel:

Pflanzen, Gartenbau, Selbstversorgung:

traditioneller Saatgut Handel:
https://halifaxseed.ca/

Bio Saatgut:
https://www.annapolisseeds.com/

Increddible Seeds:
https://www.incredibleseeds.ca/

Hardy Fruit Trees Nursery:
http://www.hardyfruittrees.ca/

sehr schöne Baumschule in Neu Braunschweig:
https://www.cornhillnursery.com/

Thilo und Saskia mit ihrer sehr interessanten Bear River Farm:
http://www.bearriverfarms.org/

Nebengebäude, Hallen, Lagerraum und Garagenbau:
https://www.futurebuildings.com/

da hier fast jeder Kanus oder Kayaks besitzt hier zwei Hinweise:

Kayaks mit Paddel Antrieb:
https://www.hobie.com/kayaks/mirage-revolution-16/

wir besitzen den hier – der Klassiker aus Buntland. Vertrieb in Atlantic Canada durch einen Bekannten, Ingo Vollmer :
http://www.marlinmarine.ca/klepper.html

klassische Fahrzeuge – Cape Breton Cruisers:
https://www.capebretonclassiccruisers.com/

besucht uns doch mal….

herzliche Grüsse aus dem friedlich sonnigen Grand River – Cape Breton Island

Frank & Vanessa mit den blonden Buben 😉


kurzer Nachtrag mit Bildern aus Canada – Cape Breton :

“Den wahren Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es im Gedenken an seine Soldaten umgeht. Besonders nach einem verlorenen Krieg” Charles DeGaule

aber kennt ihr ja auch alles von euch in Buntland wo das ganze Jahr die Gräber der gefallenen Wehrmachtssoldaten und der SS Soldaten und der Reichswehr mit Fahnen und Blumen im ehrenvollen Gedenken ebenso wie hier vor Ort gepflegt und geschmückt sind :

aber ein wenig Tradition hat ja immer noch überlebt , dafür sorgen Andere ( falls bei euch noch verfügbar ) – Kommentare drunter lesen ! :

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